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Chinas Automarkt meldet viertzehnten Absatz-Rückgang in Folge
11.09.2019 11:34
Der schon länger schwächelnde Automarkt in China bleibt im Rückwärtsgang. Im August schrumpfte die Nachfrage Branchenangaben zufolge bereits den 14. Monat in Folge. Auch der Absatz von
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Der schon länger schwächelnde Automarkt in China bleibt im Rückwärtsgang. Im August schrumpfte die Nachfrage Branchenangaben zufolge bereits den 14. Monat in Folge. Auch der Absatz von spritsparenden Autos nahm deutlich ab. Die Neuregistrierungen von sogenannten New Energy Vehicles (NEV), unter die in China sowohl rein batteriegetriebene Wagen als auch Hybridfahrzeuge fallen, brach im August um 15,8 Prozent ein, wie der Branchenverband CAAM am Mittwoch mitteilte. Weil der Staat Subventionen beim Kauf von NEV-Fahrzeugen gestrichen hatte, war der Absatz im Juli erstmals seit mehr als zwei Jahren um 4,7 Prozent geschrumpft.

Insgesamt ging der Pkw-Absatz auf dem weltgrößten Automarkt im August um 6,9 Prozent auf 1,96 Millionen Fahrzeuge zurück. Die Umsetzung neuer Abgasnormen habe insbesondere die Verkäufe von herkömmlichen Sprit-Fahrzeugen belastet. Für das Gesamtjahr rechnet der Branchenverband weiter mit einem Rückgang um fünf Prozent. Beim Verkauf von umweltschonenden NEV-Wagen rechnet der Verband zwar 2019 insgesamt mit Wachstum, hatte die Prognose aber bereits auf 1,5 Millionen Stück von zuvor 1,6 Millionen gesenkt.

Der Rückgang der Nachfrage nach Elektroautos in der Volksrepublik setzt auch ausländische Autoproduzenten unter Druck, weil damit eine wichtige Absatzstütze beim Wechsel in die Elektromobilität schwächelt. Der Branchenverband hofft nun, dass Maßnahmen der Regierung greifen, die Nachfrage zu steigern. Angesichts des Handelsstreits mit den USA versucht die chinesische Regierung seit Monaten, den Konsum im Inland anzukurbeln. Zudem sichern die staatlich vorgegebenen E-Quoten den Ausbau der Elektromobilität in China.

Chinas Automarkt meldet viertzehnten Absatz-Rückgang in Folge
Foto: Li He
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